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BORN IN KOREA MADE IN HAMBURG
Kimchi und die Kunst der Fermentation

Von Annaria Schmidt

Kimchi und die Kunst der Fermentation

Kimchi ist fermentiertes Gemüse, meist Chinakohl, gewürzt mit Chili, Knoblauch, Ingwer und gesalzenen Meeresfrüchten. Es ist die wichtigste Beilage Koreas und steht bei fast jeder Mahlzeit auf dem Tisch.

Wie funktioniert Fermentation bei Kimchi?

Beim Fermentieren wandeln Milchsäurebakterien den Zucker im Gemüse in Milchsäure um. Diese Säure konserviert das Gemüse und bringt den typisch sauren Geschmack. Traditionell reift Kimchi in großen Tongefäßen, den Onggi. Ihre poröse Wand lässt das Gemüse atmen und hält die Temperatur stabil.

Warum ist Kimchi gesund?

Kimchi enthält lebende Milchsäurebakterien, Ballaststoffe und Vitamine. Die Bakterien fördern eine vielfältige Darmflora. Studien verbinden fermentierte Lebensmittel mit einer besseren Verdauung.

Traditionelle koreanische Onggi Tongefäße zur Fermentation von Kimchi
Onggi: poröse Tongefäße, in denen Kimchi traditionell reift.
Frisch fermentiertes Kimchi auf Reis in einer Schüssel
Kimchi auf warmem Reis, der koreanische Alltagsklassiker.
Frische Austern mit einem Klecks Kimchi auf Eis serviert
Austern mit Kimchi, Meer und Fermentation auf einem Teller.

Häufige Fragen zu Kimchi

Wie lange reift Kimchi?

Von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten. Je länger es reift, desto saurer und tiefer wird der Geschmack.

Ist Kimchi vegan?

Klassisches Kimchi enthält Fischsauce oder gesalzene Garnelen. Es gibt aber vegane Varianten ohne tierische Zutaten.

Muss Kimchi gekühlt werden?

Ja. Kälte verlangsamt die Fermentation und hält den Geschmack im Gleichgewicht.

THATs KiMCHi fermentiert Kimchi nach koreanischer Tradition in Deutschland. Handwerk, Zeit und die richtige Kultur stehen im Mittelpunkt.