BORN IN KOREA MADE IN HAMBURG
Kimchi gesund: Was steckt wirklich drin? (Probiotika, Nährstoffe & mehr)

Von Annaria Schmidt

Kimchi gesund: Was steckt wirklich drin? (Probiotika, Nährstoffe & mehr)

Kimchi ist gerade überall – auf TikTok, in Foodmagazinen, in Berliner Bowls und Hamburger Küchen. Aber ist das koreanische Fermentgemüse wirklich so gesund, wie alle behaupten? Oder ist das nur ein Trend? Wir schauen ehrlich hin.

Was ist Kimchi überhaupt?

Kimchi ist fermentiertes Gemüse – meistens Chinakohl oder Rettich – das mit Gochugaru (koreanischem Chilipulver), Knoblauch, Ingwer und weiteren Gewürzen eingelegt und dann für mehrere Tage bei kühler Temperatur fermentiert wird. Während dieser Zeit verwandeln natürliche Milchsäurebakterien die Zucker im Gemüse in Milchsäure. Das macht Kimchi haltbar, gibt ihm seinen charakteristischen säuerlich-würzigen Geschmack – und macht es zu einem der nährstoffreichsten fermentierten Lebensmittel der Welt.

Unser THATs KiMCHi reift 8–10 Tage nach dem Originalrezept von Young-Nam, einer Koreanerin, die ihr Wissen in den 1970er Jahren nach Hamburg mitbrachte.

Die gesundheitlichen Vorteile von Kimchi

1. Probiotika für die Darmgesundheit

Der größte Gesundheitsvorteil von unpasteurisiertem Kimchi sind die lebenden Milchsäurebakterien – sogenannte Probiotika. Diese unterstützen eine gesunde Darmflora, die wiederum eng mit dem Immunsystem, der Verdauung und sogar der mentalen Gesundheit verknüpft ist.

Wichtig: Nur unpasteurisiertes Kimchi enthält diese lebenden Bakterien. Viele industriell hergestellte Kimchi-Produkte im Supermarkt werden pasteurisiert – das verlängert die Haltbarkeit, tötet aber gleichzeitig die wertvollen Probiotika ab. Unser Kimchi ist und bleibt unpasteurisiert.

2. Reich an Vitaminen und Mineralstoffen

Kimchi liefert eine beachtliche Menge an Mikronährstoffen. Chinakohl – die Basis unseres Kimchis – enthält Vitamin C, Vitamin K, Folsäure und Kalium. Knoblauch bringt Allicin mit, das antioxidative und antimikrobielle Eigenschaften hat. Ingwer wirkt entzündungshemmend. Gochugaru (das koreanische Chilipulver) enthält Capsaicin, das den Stoffwechsel anregen kann.

3. Wenig Kalorien, viel Geschmack

Kimchi ist kalorienarm – eine Portion von etwa 50g enthält nur rund 15–20 Kalorien – liefert aber gleichzeitig viel Geschmack und Umami. Das macht es zu einem idealen Begleiter für viele Gerichte, ohne die Kalorienbilanz zu belasten.

4. Fermentation als natürliche Konservierung

Durch den Fermentationsprozess entstehen organische Säuren, die Kimchi auf natürliche Weise haltbar machen – ganz ohne Konservierungsstoffe oder Zusatzstoffe. Unser THATs KiMCHi enthält keine künstlichen Zutaten. Die Fermentation ist der einzige Konservierungsmechanismus.

5. Ballaststoffe für die Verdauung

Das Gemüse in Kimchi ist reich an Ballaststoffen, die die Verdauung fördern und als Nahrung für die guten Darmbakterien dienen – sogenannte Präbiotika. Kimchi versorgt deinen Darm also gleichzeitig mit Probiotika (lebende Bakterien) und Präbiotika (Nahrung für diese Bakterien). Das nennt sich synbiotische Wirkung.

Ist veganes Kimchi genauso gesund?

Ja – sogar tendenziell gesünder für viele Menschen. Traditionelles Kimchi enthält oft Fischsauce oder fermentierte Meeresfrüchte (Jeotgal). Diese liefern zwar Umami, sind aber für Veganer, Vegetarier und Menschen mit Fischallergie nicht geeignet. Unser THATs KiMCHi wird nach Young-Nams Originalrezept ohne jegliche tierische Zutaten hergestellt – rein pflanzlich, ohne Kompromisse beim Geschmack.

Wie viel Kimchi sollte man essen?

Es gibt keine offizielle Tagesdosis, aber in Korea wird Kimchi zu nahezu jeder Mahlzeit gegessen – oft in kleinen Mengen als Beilage. Eine gute Faustregel: 2–3 Esslöffel (ca. 50g) täglich sind ein guter Einstieg, um die probiotischen Vorteile zu spüren. Wer empfindlich auf fermentierte Lebensmittel reagiert, startet am besten mit kleineren Mengen.

Kimchi in den Alltag integrieren – so geht's

Kimchi muss nicht exotisch oder kompliziert sein. Hier ein paar einfache Ideen:

  • Morgens: Ein Löffel Kimchi zu Rührei oder Avocado-Toast
  • Mittags: Kimchi in eine Bowl oder auf einen Wrap
  • Abends: Als Beilage zu Reis, Nudeln oder gegrilltem Tofu
  • Als Snack: Pur, direkt aus dem Glas
  • Zum Würzen: Unser Kimchi-Salz oder die Kimchi-Mayo für noch mehr Fermentationsgeschmack ohne Aufwand

Fazit: Kimchi ist mehr als ein Trend

Kimchi ist eines der ältesten und nährstoffreichsten fermentierten Lebensmittel der Welt – mit über 2.000 Jahren Geschichte. Die gesundheitlichen Vorteile sind real: Probiotika für den Darm, Vitamine aus dem Gemüse, antioxidative Gewürze und natürliche Fermentation ohne Zusatzstoffe. Wer auf unpasteurisiertes, veganes Kimchi setzt, bekommt das volle Paket.

Unser THATs KiMCHi – Born in Korea, Made in Hamburg – steht für genau das: authentischen Geschmack und echte Fermentation, ohne Kompromisse.