BORN IN KOREA MADE IN HAMBURG
THATs KiMCHi Workshop Hamburg – Kimchi selber machen lernen mit frischen Zutaten und Gochugaru

Von Annaria Schmidt

Kimchi selber machen – Schritt für Schritt Anleitung

Kimchi selber machen – das klingt verlockend. Ein bisschen Kohl, ein paar Gewürze, etwas Geduld, und schon hat man sein eigenes fermentiertes koreanisches Nationalgericht. Ganz so einfach ist es nicht. Aber möglich – wenn man weiß, worauf es ankommt.

Wir von THATs KiMCHi geben ab und an Kimchi Workshops in Hamburg, bei denen wir genau das zeigen: wie echtes Kimchi entsteht, was es braucht und warum Fermentation so faszinierend ist. Dieses Rezept stammt direkt aus unserem Workshop. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Was ist Kimchi – und woher kommt es?

Kimchi hat seinen Ursprung in Korea und reicht viele Jahrhunderte zurück. Aus der Notwendigkeit, Gemüse zu konservieren, wurde eine Fermentationskunst, die fest mit dem Alltag verbunden ist. Mit der Zeit entwickelte sich Kimchi zu einem nationalen Symbol und zu einem festen Bestandteil jeder Mahlzeit. Jede Region und jede Familie bewahrt eigene Rezepte und Geschmäcker.

Was du brauchst

Equipment

  • Große Schüssel oder Wanne zum Mischen
  • Messer und Schneidebrett
  • Glas oder Keramikgefäß zur Fermentation
  • Beschwerung damit alles unter Lake bleibt
  • Deckel oder Tuch zum Abdecken
  • Handschuhe 

Der Rest ist Geduld und Experimentierfreude.

Zutaten (Grundrezept)

Suche dir zunächst ein Gemüse aus, das du fermentieren möchtest. Das am weitesten verbreitete Kimchi wird aus Chinakohl gemacht – aber auch Rettich, Gurke oder Lauchzwiebeln sind sehr beliebt.

Für die Kimchi-Paste (die entscheidende Basis):

  • 30 g Reismehl
  • 200 ml Wasser
  • 25 g Knoblauch, gehackt
  • 10 g frischer Ingwer
  • 50 g Zwiebeln, gehackt
  • 10 g Zucker
  • 60 ml Fischsauce
  • 40 g gesalzene Shrimps
  • 50 g Gochugaru (koreanisches Chilipulver) Warum Gochugaru benutzen?
  • Rettich und Frühlingszwiebeln nach Geschmack, geschnitten

Vegane Variante: Fischsauce und Shrimps einfach weglassen oder durch 2–3 EL Sojasauce ersetzen. Unser THATs KiMCHi ist übrigens 100% vegan – und schmeckt trotzdem wie das Original.

Kimchi selber machen – Schritt für Schritt

Schritt 1: Gemüse einsalzen (1,5–2 Stunden)

Das Gemüse in grobe Stücke schneiden und in eine große Schüssel geben. Mit Salz bestreuen und gut vermengen. Das Ganze 1,5 bis 2 Stunden ziehen lassen – nach der Hälfte einmal wenden. Das Salz entzieht dem Gemüse Wasser und macht es weich und biegsam.

Danach gründlich 2–3 Mal mit kaltem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen.

Schritt 2: Reismehl-Paste kochen

30 g Reismehl mit 200 ml Wasser in einem Topf unter ständigem Rühren aufkochen, bis ein gleichmäßiger Brei entsteht. Knoblauch, Ingwer, Zwiebeln, Zucker, Fischsauce und gesalzene Shrimps einrühren. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Diese Paste ist das Herzstück des Rezepts – sie sorgt dafür, dass die Gewürze gleichmäßig am Gemüse haften und gibt dem Kimchi seinen runden, charakteristischen Geschmack.

Schritt 3: Kimchi-Paste fertigstellen

50 g Gochugaru in die abgekühlte Paste einrühren. Dann den geschnittenen Rettich und die Frühlingszwiebeln untermischen, bis eine schöne, gleichmäßige Paste entstanden ist.

Schritt 4: Alles vermengen

Die fertige Kimchi-Paste zum abgetropften Gemüse geben und alles gleichmäßig einmassieren – am besten mit Handschuhen, denn Gochugaru färbt stark und brennt auf der Haut.

Schritt 5: Fermentieren lassen

Das Kimchi fest in ein Glas oder Keramikgefäß drücken – keine Luftblasen lassen. Mit einem Gewicht beschweren damit alles unter der Lake bleibt. Mit einem Deckel oder Tuch abdecken und bei Zimmertemperatur 1–2 Tage fermentieren lassen. Dann in den Kühlschrank – dort reift es langsam weiter und hält sich mehrere Monate.

Ehrliches Fazit: Lohnt sich Kimchi selber machen?

Kennst du das mit Sauerteigbrot? Selbst gebacken schmeckt es wunderbar – und der Prozess macht echten Spaß. Aber du brauchst einen Starter, der gepflegt werden will, das richtige Mehl, die richtige Temperatur, mehrere Stunden Gehzeit. Und beim ersten Mal geht irgendetwas schief. Beim zweiten Mal schon besser. Beim fünften Mal sitzt es.

Kimchi ist genauso. Selbstgemacht ist ein echtes Erlebnis – aber eben auch ein Projekt. Gochugaru und Reismehl besorgen, Gemüse stundenlang einsalzen, die Fermentation im Blick behalten. Wer das liebt, wird Kimchi selber machen lieben.

Wer aber einfach jeden Tag gutes Kimchi essen möchte – ohne Aufwand, ohne das Risiko, dass die Fermentation schiefgeht – der ist bei THATs KiMCHi genau richtig. Handfermentiert in Hamburg, nach Young-Nams Familienrezept aus Korea – vegan, unpasteurisiert und mit lebenden Milchsäurebakterien. Genau wie selbstgemacht. Nur ohne den ganzen Stress.

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Du möchtest Kimchi selber machen – aber lieber mit Anleitung?

Wir geben ab und an Kimchi Workshops in Hamburg, bei denen wir euch die Kunst der Fermentation direkt zeigen. Ihr lernt die Geschichte hinter Kimchi, macht euer eigenes Glas und nehmt es natürlich mit nach Hause. Schreib uns einfach an wenn du beim nächsten Workshop dabei sein möchtest!

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Häufige Fragen zum Kimchi selber machen

Kann ich Kimchi ohne Gochugaru machen? Technisch ja – aber es ist dann kein echtes Kimchi. Gochugaru ist für Farbe, Schärfe und den typischen Geschmack unverzichtbar.

Wozu brauche ich Reismehl? Die gekochte Reismehl-Paste sorgt dafür, dass die Gewürze gleichmäßig haften und gibt dem Kimchi seine charakteristische Textur und seinen runden Geschmack.

Ist selbstgemachtes Kimchi vegan? Das kommt auf das Rezept an. Dieses Grundrezept enthält Fischsauce und Shrimps – für eine vegane Version einfach durch Sojasauce ersetzen. THATs KiMCHi ist übrigens 100% vegan.

Wie lange ist selbstgemachtes Kimchi haltbar? Im Kühlschrank gut verschlossen mehrere Monate. Der Geschmack wird intensiver – das ist gewollt.

Kann ich Kimchi einfrieren? Nicht empfohlen. Einfrieren tötet die lebenden Milchsäurebakterien ab. Im Kühlschrank bleibt Kimchi besser erhalten.